MEINE GEDANKEN ZUR  HUNDEZUCHT.

 

Die Zucht von Lebewesen – Geschoepfen -, so auch von Hunden im Allgemeinen und die Zucht von „Shar Pei Hunden“ im Besonderen, ist eine verantwortungsvolle, angewandte Genetik, bedarf seitens des Zuechters einer hohen moralischen Verantwortung, eines fundierten genetischen und kynologischen Fachwissens und muss zum Inhalt haben, dass uns Welpen frei von vererblichen Krankheiten, also erbgesund und  vital, langlebig sowie artgerecht geboren werden, um uns als Freunde jahrelang zu begleiten.

 

Das verfuegbare Erbgut innerhalb des genetisch sowieso hoechst prekaeren Zuchtbestands der „Shar Pei“ darf auf keinen Fall noch weiter beschraenkt werden! Man muss die Vernunft walten lassen und von Experimenten absehen.

 

Die sorgfaeltige Auswahl der miteinander zu verpaarenden Hunde ist eine Wissenschaft, die man nicht "mal eben" erlernen kann!

 

Hundezucht hat mit der einfachen Vermehrung nichts zu tun.

 

Hier stehen alle serioesen Hundezuechter in ihrer Pflicht!

 

Es muss durch uns alle (Welpenkaeufer) im Interesse der langfristigen Ueberlebensfaehigkeit der Rasse „Shar Pei“ verhindert werden, dass Hundevermehrer eine Chance bekommen, ihre Schandtaten an der geliebten Rasse „Shar Pei“ fortzusetzen, um das schnelle Geld zu machen.

 

Hundezucht gehoert nicht in die Haende von „Vermehrern“!

 

Welpen von Hundevermehrern und Tierhaendlern fuehren allzu oft zu Schmerzen, Verlusten und Enttaeuschungen, die dann zu Lasten der Hundebesitzer gehen!

 

Selten lese ich in den Eigenverpflichtungen der Zuechter etwas von der „Ethik in der Hundezucht“, von dem Bekenntnis zum richtigen, gelingenden „HANDELN“ und „WOLLEN“!

 

Gerade in der moralischen Verpflichtung des serioesen Zuechters und im Gegensatz dazu, im Negieren des ethischen Handelns durch  verfluchte Hundevermehrer, liegt die Antwort auf die Frage, was gut und boese ist.

 

Hundevermehrer sind boese, sehr boese (– kriminell -)!

 

Sie luegen, verharmlosen und negieren das Problem der Erbkrankheiten und verursachen unseren Hunden große Schmerzen und Behinderungen!

 

Sie verursachen den gutglaeubigen Welpenkaeufern  Verluste, Enttaeuschungen und materiellen Schaden!

 

Uns allen, die Hundebesitzer und zukuenftigen Welpenkaeufer stellt sich die Frage nach gesunden „Shar Pei Hunden“, die frei von vererblichen Dispositionen sind. Ergaenzt wird diese Frage nach dem, was die Zuechter und die Verantwortlichen der Zuchtvereine dafür wirklich bereit sind zu tun.  

 

Die Voraussetzung ist Ehrlichkeit und der Mut, offen ueber die Probleme und deren Auswirkung genetischer Dispositionen zu reden, bzw. zu berichten.

 

Die derzeit fehlende Transparenz sollte mit fuer jedermann zugaenglichen Informationen ueber eine umfassende, neu zu erstellende „DATENBANK – SHAR PEI ZUCHT“ geschaffen werden. Hier sind die Verbaende, die Zuchtvereine, die serioesen Zuechter, die Veterinaere und nicht zuletzt die Hundehalter gefragt. Wuenschenswert waere eine Datenbank, die alle Shar Pei Hunde mit all ihren Daten der Abstammung und der genetischen Dispositionn, der aufgetretenen Erbkrankheiten, der Lebensdauer und der Todesursache erfassen wuerde.

 

Wir sollten die Loesung dieser Aufgabe in Angriff nehmen!

 

Wenn nicht jetzt, wann dann?

 

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