Leidensgeschichte Nr: 011 Datum:30.04.2008
Leidensgeschichte "Tai Shi`s An Shi", genannt "Bao"

SHAR PEI Huendin, schwarz, brush coat
Geburtsname:

Tai Shi's An Shi

Rufname:

Bao

Geboren am:18.12.2004  Gestorben am:

Züchter/Zwinger:
M. + G. Limburg, Oidtmannstr. 12, 52525 Waldfeucht-Bocket

 
Auszug aus der Geburtsanzeige des Züchters
Besondere Merkmale:  
HD: keine Angaben
Patella: keine Angaben
ED: keine Angaben
Gebiss keine Angaben

 

Die Leidensgeschichte von "Bao":

 

 Hallo Hanspeter,


mein Mann und ich haben im Februar 2005 eine Hündin aus dem A-Wurf der
Limburgs zu uns geholt, Tai Shi's An Shi (Rufname: Bao). Auch Bao wurde
noch bei den Limburgs getackt, wir haben uns damals keine Gedanken
darüber gemacht, schliesslich waren die Züchter sehr bemüht und schienen sich auszukennen, heute könnten wir uns dafür ohrfeigen. Auch wurde uns gesagt, dass wir bei einem FSF-Schub einfach eine Ampulle Calcium geben sollten (die haben wir sogar noch für alle Fälle mitbekommen).

Unsere Bao war von Anfang an nicht richtig gesund und hatte einen langen
Weg vor sich.
Die ersten Anzeichen, dass irgendetwas nicht stimmte, gab es bereits im
Alter von fünf Monaten. Bao verweigerte das Futter, hatte oft
geschwollene Augen, Ohrenentzündungen, war oft teilnahmslos und eine
Stelle an der Haut war ohne Fell und oft entzündet. Die Tierärzte waren nicht sehr hilfreich, keiner wollte oder konnte eine Diagnose stellen oder eine Entscheidung für eine Behandlung treffen.

Die Limburgs waren auch keine Hilfe, angeblich lang Baos schlechter
Gesundheitszustand an dem Hundefutter, dass sie bei uns bekam, an der
Hundeschule die wir mit ihr besuchten und an den Spaziergängen, die wir mit ihr machten.

Nach langem hin und her und noch mehr Tierärzten sind wir mit Bao dann 2006 in die Dierenkliniek nach Echt gefahren, die Bao damals als Welpen untersucht und geimpft hatten und das war ihr Glück.

Doktor Winkelmolen hat Baos Augen fast vierzig Minuten untersucht und sofort gehandelt. Bao wurde noch in der selben Woche an beiden Augen operiert! Die niederländischen Ärzte zeigten sich auch nicht sehr verwundert darüber, schließlich war sie ja als Welpe getackt worden und dann sei mit einer Augen-OP früher oder später zu rechnen...

Im Anschluß an die Op hat Frau Dr. Willems ter Linde,
Bao dann auf den Kopf gestellt und auch einen Allergietest gemacht
um heraus zu finden, was ihr fehlte. Nach etlichen Test kam dann das schockierende Ergebnis, Bao war gegen alles und jeden allergisch.
Das Ergebnis war niederschmetternd und wir wussten lange nicht, ob und
wie es mit Bao weitergehen wird. Nicht nur Allergien gegen
Nahrungsmittel wurden nachgewiesen, sondern auch gegen sämtliche
Insekten, Milben, Gräser und andere Pflanzen und Umwelteinflüsse, also praktisch gegen alles. Nach dem Ergebnis wunderte uns nicht, das Bao nichts mehr fressen wollte und auch kein Interesse hatte, spazieren zu gehen oder mit anderen Hunden zu spielen.

Von alldem wollten die "Züchter" nichts wissen. Wir haben Sie über Baos
Augen-OP informiert und haben als Antwort nur den Hinweis bekommen, dass wir wohl das falsche Futter geben würden ...

Zusammen haben mit den Ärzten haben wir dann einen Schlachtplan ausgearbeitet um Bao zu helfen. Neben schmerz- und entzündungshemmenden Tabletten (Baos Haut war ja ganz entzündet), nochmals anderem Futter und einer Therapie zur Desensibilisierung, haben wir beschlossen, einen weiteren Hund bei uns aufzunehmen, quasi als Therapiehund für unseren Hund.
Der Erfolg war bahnbrechend. Tyson kam gut ein halbes Jahr nach Baos OP zu uns uns hat sie wieder auf Trab gebracht. Er war bei ihr, wenn es sehr schlimm war mit der Allergie und hat sie zum aufstehen und spielen bewegt, oder hat sich einfach neben sie gelegt.
Bao geht es jetzt soweit gut, seit wir in die Schweiz gezogen sind sogar noch besser.

Im Nachhinein bin ich den Limburgs für ihr Desinteresse und ihren abstrusen Empfehlungen sogar noch dankbar, so musste ich mich selber um alles kümmern, mir Wissen anlesen über Erbkrankheiten beim SharPei und uns selber einen Weg suchen und dabei bin ich auf Ihre Seite gestossen.

Ich wollte mich damals schon melden, aber irgendwie habe ich es nicht
geschafft und mich vor allem nicht getraut. Wir hatten damals noch Kontakt zu anderen SharPei-Besitzern und "Züchtern" und der Druck auf uns, weil wir ja Kritik geübt haben, war sehr groß. Und wir schienen ja die einzigen zu sein, die einen kranken Hund aus dieser Zucht hatten.

Als ich in den letzten Tagen auf ihrer Seite vorbeigeschaut habe und den Leidensbericht von Lennox gelesen haben, wollte ich diese Mail nicht wieder aufschieben.

Ich danke Ihnen für die Arbeit und ihr Herzblut, das sie in ihre Homepage hineinstecken, auch wenn ich zu spät auf ihre Seite gestossen bin, haben mir ihre Artikel sehr geholfen und viele Wissenslücken geschlossen.


Mit besten Grüßen aus der Schweiz
Silvia Deimeke
mit Bao und Tyson

  30. April 2008

 
Eltern Großeltern Urgroßeltern

 

Sh. Chaitan`s Yamiro

Großvater
Reboms Cream Cracker
Takaolok Dream Maker by Kaviski
Reboms Under Snow
Großmutter
Ch. Chaitan`s No Doubt About
Ch. Reboms Moskito
Ch. Falichon v. Tengrinor

 

Tai Shi V`T Swift College

Großvater
Ch. Horizons Rhapsody in Cover

Ch. Grayland`s Accelerator

Ch. Grayland`s Four Leaf Clover

Großmutter
Gu Xue De ZT Jenshii
Hsu Chai`s Uyeng
Ch. Xiaji of Chinese Emporors


Leidensgeschichte Nr: 012 Datum:15. 07. 2008
Leidensgeschichte Wei - Li  Akebono
SHAR PEI Ruede
Geburtsname: Wai - Li Akebono
Rufname: Ako
Geboren am:22. 06. 2006
 

Züchter/Zwinger: Zwinger = Wai Li
Heiko Jungl & Frau Gol, Willy-Brandt-Str. 118, D50374 Erftstadt,

Herr Jungel heisst heute Herr Degen!

 
Auszug aus der Geburtsanzeige des Züchters
Besondere Merkmale:  
HD: keine Angaben
Patella: keine Angaben
ED: keine Angaben
Gebiss keine Angaben

Die Leidensgeschichte meines Ako, 

 

FSF hat mein Ako meines Wissens zum Glück nicht, aber ich finde es trotzdem wichtig seine Leidensgeschichte zu veröffentlichen, denn Ako ist schwer krank.


Ako hat mit 5 Monaten angefangen sich wund zu kratzen. Es wurde eine generalisierte Demodikose festgestellt, die nur mit mehrmonatiger Gabe von Ivomecin geheilt werden konnte.
Ako kratzte sich aber danach weiter, Allergietests zeigten multiple Allergien. Eine Desensibilisierung sollte helfen. Ako erkrankte aber während dieser Behandlung an einer Discospondylitis , lt. jetzigem TA typisch für jüngere hautkranke Hunde und sehr wahrscheinlich eine Folge der Hauterkrankung. Da Ako sich ständig kratzt und knabbert kamen über Sekundärinfektionen Bakterien in seine Blutbahn und haben sich in seinen Lendenwirbeln festgesetzt und dort zu einer Entzündung geführt. So hat es mir der TA erklärt.


Ako war hinten rechts schon gelähmt, da unsere damalige TÄ seine Erkrankung nicht erkannte. Erst ein Wechsel in die Tierklinik brachte die Diagnose "Discospondylitis". Da war es für eine reine Antibiotika-Therapie schon zu spät. Der TA meinte, wenn es sein Hund wäre, würde er eine OP wagen, versprechen könne er allerdings nichts. Und ich müsse bedenken, daß Ako nie ein gesunder Hund sein würde, wegen seiner Hauterkrankung. Diese ist nämlich nicht zu heilen, man kann Ako nur Linderung verschaffen.


Ich gab Ako die Chance weiter zu leben, weil ich gespürt habe, daß er leben will, er hat sich nie aufgegeben, er ist ein Kämpfer und sehr tapfer.
Wochenlang war nichts entschieden, Ako hatte starke Schmerzen trotz höchster Dosen an Schmerzmittel. Ich habe damals meine Entscheidung zur OP bitter bereut und bin bis heute im Zweifel, ob diese Leideszeit für Ako zumutbar war. Ich bin jede Woche in die Klinik zur Kontrolle gefahren mit der Befürchtung ohne meinen Ako heimzukommen, so hing sein Leben am seidenen Faden.


Ako hat zur Zeit wohl keine Schmerzen am Rücken, allerdings belastet er seine Hinterbeine nicht richtig, was auf Dauer wohl eine Überbelastung der Vorderbeine zur Folge haben wird.


Eine zweite Dsensibilisierung (nach einem nochmaligen Allergiestest) hat leider auch keine Besserung gebracht, Ako kratzte sich trotz recht hoher Cortisondosen. Ohne Cortison konnten wir nicht leben.
Ako bekommt jetzt "Atopica" (Ciclosporin) gegen die allergischen Reaktionen. Er zeigte anfangs eine starke Verschlimmerung des Juckreizes und Durchfall. Der ist jetzt weg und Ako geht es besser. Allerdings kostet derzeit nur das Medikament 140 Euro jeden Monat.


Akos Schwester litt an den gleichen Erkrankungen und mußte erlöst werden, sie erlebte ihrem ersten Geburtstag nicht.
Von den 4 Welpen aus dem Wurf (geb. 22.06.06) ist mir also von 50% bekannt, daß sie entweder schwer krank oder sogar schon tot sind.


An den immensen Kosten für Akos Behandlung hat sich der Züchter nicht beteiligt, meinen Brief mit tierärztlichen Attesten als Anlage und Kopien von Rechnungen hat er nie beantwortet.


CER und VDH wurden informiert, vom VDH habe ich auf mehrere Schreiben noch nicht einmal eine Antwort erhalten, beim CER konnte/wollte man nichts unternehmen, um die Elterntiere für die Zucht zu sperren.


Ich persönlich meide die HP des Zwingers Wai Li, aber man hat mir erzählt, daß dort wieder Welpen erwartet werden.

15. Juli 2008-07-18

Dagmar Retzel

 

 
Eltern Großeltern Urgroßeltern

 

Bellshou Sokrat

 

Aisti Real Chocolate Surprice

Etual Nuar Bely Aisberg
Janneta

 

Bellshou Sladkaya Devochka

Esuha iz Kitaiskogo Kvartala
Bellshou Sayonara

 

Happy Hippo`s Sila

 

Happy Hippo`s Graf Balduin

Tsimao`s Van-Woo

Happy Hippo`s Bibi Blocksberg

 

Happy Hippo`s Frau Antje

Ko`eng Foe Tse`s Urmel
Happy Hippo`s Bibi Blocksberg